Dženan Pejčinović wechselt offiziell zum VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat die Verpflichtung von Dženan Pejčinović offiziell bestätigt. Der 21 Jahre alte Stürmer kommt vom VfL Wolfsburg und unterschrieb beim Bundesligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2031. Für den jungen Angreifer beginnt damit ein neuer Abschnitt seiner Karriere.

Stuttgart verpflichtet jungen Angreifer aus Wolfsburg

Dženan Pejčinović gehört ab sofort zum Kader des VfB Stuttgart. Der Bundesligist bestätigte den Transfer des Angreifers vom VfL Wolfsburg und stattete ihn mit einem langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2031 aus.

Mit dem Wechsel setzt der in München geborene Stürmer seine Entwicklung in der Bundesliga fort. Stuttgart plant mit ihm sowohl kurzfristig als auch mit Blick auf die kommenden Jahre.

Der Verein steht vor einer anspruchsvollen Saison mit Einsätzen in mehreren Wettbewerben. Neben der Bundesliga gehören auch die Champions League und der DFB-Pokal zum Programm. Pejčinović soll zusätzliche Optionen für die Offensive bieten.

Pejčinović freut sich auf die neue Aufgabe

Nach der Vertragsunterschrift äußerte sich Pejčinović zu seinem Wechsel nach Stuttgart und betonte, dass ihn die Gespräche mit dem Verein schnell überzeugt hätten.

„Ich kann es kaum erwarten, loszulegen, und freue mich wirklich sehr darauf“, erklärte der Stürmer. Einige seiner neuen Mitspieler kenne er bereits aus den deutschen Nachwuchsnationalmannschaften.

Auch die Gespräche mit den Verantwortlichen des VfB Stuttgart hätten bei seiner Entscheidung eine wichtige Rolle gespielt. Deshalb habe er nicht lange überlegen müssen, als er vom Interesse des Vereins erfahren habe.

Für Pejčinović geht es nun darum, sich möglichst schnell in die neue Mannschaft zu integrieren und sich im täglichen Training für Einsätze zu empfehlen.

Sportdirektor sieht großes Entwicklungspotenzial

Auch Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth erklärte, dass der Klub bereits frühzeitig entschieden habe, Pejčinović verpflichten zu wollen.

„Wir waren uns intern sehr früh einig, dass wir Dženan Pejčinović verpflichten wollen“, sagte Wohlgemuth. Der Verein sei von den fußballerischen Qualitäten des Angreifers überzeugt.

Nach Einschätzung des Sportdirektors verfügt Pejčinović über die Voraussetzungen, um bereits kurzfristig eine ernsthafte Option für die Offensive zu sein. Gleichzeitig sieht Stuttgart beim 21-Jährigen noch weiteres Entwicklungspotenzial.

Der Klub möchte mit der Verpflichtung seinen Kader für die Herausforderungen in Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal verstärken.

Bundesliga-Erfahrung bei Wolfsburg gesammelt

Pejčinović kommt mit Erfahrung aus dem deutschen Profifußball nach Stuttgart. Für den VfL Wolfsburg absolvierte der Angreifer insgesamt 39 Pflichtspiele und erzielte dabei zwölf Tore. Hinzu kommt eine Torvorlage.

Seine Zeit beim niedersächsischen Bundesligisten begann in der Saison 2022/23. Zunächst spielte er für die U19-Mannschaft, erhielt jedoch bereits wenige Monate später die Möglichkeit, mit den Profis zu trainieren und Einsätze zu sammeln.

Am 27. Mai 2023 feierte Pejčinović schließlich sein Bundesliga-Debüt. Zu diesem Zeitpunkt war er 18 Jahre und drei Monate alt.

Damit konnte er bereits in jungen Jahren erste Erfahrungen auf höchstem Niveau sammeln.

Leihe zur Fortuna Düsseldorf

In der Saison 2024/25 wechselte Pejčinović vorübergehend zur Fortuna Düsseldorf. Dort sammelte er weitere Spielpraxis in der 2. Bundesliga.

Für Düsseldorf kam der Stürmer in 19 Zweitliga-Partien zum Einsatz und erzielte fünf Tore. Zusätzlich absolvierte er eine Begegnung im DFB-Pokal.

Die Leihe sollte dem jungen Angreifer vor allem dabei helfen, regelmäßig auf höherem Niveau zu spielen und weitere Erfahrungen im Profifußball zu sammeln.

Nach seiner Rückkehr nach Wolfsburg entwickelte sich Pejčinović weiter und rückte erneut stärker in den Fokus.

Fußballausbildung in München und Augsburg

Pejčinović wurde am 15. Februar 2005 in München geboren und begann seine fußballerische Ausbildung beim SC Bajuwaren München.

Anschließend wechselte er in den Nachwuchsbereich des FC Bayern München. Im Sommer 2017 folgte im Alter von zwölf Jahren der Wechsel in die Jugendakademie des FC Augsburg.

Dort durchlief er mehrere Nachwuchsmannschaften und arbeitete weiter an seiner Entwicklung als Stürmer.

Sein nächster wichtiger Schritt folgte mit dem Wechsel zum VfL Wolfsburg zur Saison 2022/23. Dort gelang ihm schließlich der Übergang vom Nachwuchs- in den Profibereich.

Erfolgreicher Weg durch die deutschen Nachwuchsteams

Auch auf internationaler Ebene hat Pejčinović bereits umfangreiche Erfahrungen gesammelt. Der Angreifer besitzt sowohl die deutsche als auch die montenegrinische Staatsangehörigkeit.

In seiner Jugend absolvierte er zunächst einen Einsatz für die montenegrinische U15-Auswahl. Anschließend entschied er sich dafür, seine weitere internationale Laufbahn für Deutschland fortzusetzen.

Seit der deutschen U16 gehörte Pejčinović regelmäßig zu den Nachwuchsauswahlen des Deutschen Fußball-Bundes.

Von der U16 bis zur U21 kommt er insgesamt auf 49 Einsätze für deutsche Nachwuchsnationalmannschaften. Dabei erzielte er 41 Tore und bereitete zehn weitere Treffer vor.

Diese Bilanz unterstreicht seine Rolle als offensiv ausgerichteter Spieler innerhalb der deutschen Nachwuchsteams.

Aktuell Teil der deutschen U21

Pejčinović gehört inzwischen zur deutschen U21-Nationalmannschaft. In der laufenden Qualifikation für die Europameisterschaft 2027 kam er bereits in sechs Spielen zum Einsatz.

Damit verbindet sich für den Stürmer die neue Aufgabe beim VfB Stuttgart mit weiteren internationalen Herausforderungen.

Seine Erfahrungen aus den deutschen Nachwuchsmannschaften und seine bisherigen Einsätze im Profifußball bilden die Grundlage für den nächsten Schritt seiner Karriere.

Langfristige Perspektive beim VfB Stuttgart

Mit dem Vertrag bis 2031 setzt Stuttgart ein klares Zeichen für die langfristige Zusammenarbeit mit Pejčinović. Der Verein sieht im jungen Angreifer sowohl eine Verstärkung für den aktuellen Kader als auch einen Spieler mit Entwicklungspotenzial.

Für Pejčinović bietet der Wechsel die Möglichkeit, sich bei einem ambitionierten Bundesligisten weiterzuentwickeln und sich auf internationaler Bühne zu beweisen.

Nach seinen bisherigen Stationen in München, Augsburg, Wolfsburg und Düsseldorf führt sein Weg nun nach Stuttgart. Dort soll er sich Schritt für Schritt an die neuen Anforderungen gewöhnen und um seine Einsatzzeiten in einem Kader mit mehreren Wettbewerben kämpfen.